„Aber bei den schweren Fällen ist ABA okay“ (via: butterblumenland)

butterblumenland

Wahlweise kann man in das obige Zitat statt ABA auch diverse andere intensive behavioristische Therapieformen (BET, MIA etc.) einsetzen.

Blödsinn!

Das ist zwar ein gern genommenes Argument, aber schlicht total unsinnig. In letzter Zeit musste ich es leider wieder öfter lesen. Sogar von Autisten selbst. Es macht mich wütend und fassungslos. „Aber die nonverbalen Kinder, die noch nicht mal alleine auf die Toilette gehen können, für die ist diese Therapieform geeignet“. Nein, ist sie nicht. Die Argumente gegen ABA, die ich hier auf diesem Blog auch schon gesammelt und selbst verfasst habe, sind viel tiefgreifender. Wer damit argumentiert, dass nonverbale Autisten ja durch frühe intensive Interventionen auf der Basis operanter Konditionierung für ihre Eltern leichter händelbar seien, hat den Kern der Kritik an ABA völlig verfehlt. Oder noch nie etwas davon gehört, dass Menschenrechte für alle Menschen (oder sind nonverbale autistische Kinder keine Menschen?) gelten und dass die UN-Behindertenrechtskonvention recht eindeutig aussagt, dass…

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Über gedankenkarrussel

zwischen 25 und 35, Christ, naturwissenschaftlich interessiert, Aspergerautistin im Kampf mit der Müdigkeit... (darüber schreibe ich mehr in meinem Blog https://gedankenkarrussel.wordpress.com/ )
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