Entscheidungen für die Masterarbeit

Das Gespräch mit dem Dozenten war an sich gut.
Nur leider werde ich irgendwo Abstriche machen müssen.
Es gibt einen Themenkomplex, der mich wirklich sehr interessiert – an sich sehr breit gefächert, aber leider nicht gerade sein Schwerpunkt (und auch aktuell nur schwach vertreten). Das würde bedeuten, dass ich ein bisschen zwischen ihm und einem Kollegen von einem anderen Institut „in der Luft hänge“.
Seinen Schwerpunkt finde ich durchaus auch interessant, so ist es nicht. Nur würde ich den anderen Bereich halt am liebsten machen… der Vorteil, wenn ich ein Thema aus seinem Schwerpunkt nehme, ist aber klar: Er würde mich wesentlich engmaschiger betreuen können, auch engmaschiger als sonst üblich. D.h. dass er z.B. sagen würde „das und das sollten Sie bis in zwei Wochen schaffen“ oder „bei dem Bereich verlieren Sie sich jetzt gerade etwas“ etc.
Da ich vermutlich sonst gnadenlos an der Strukturierung meiner Arbeit und Zeit scheitern würde, wäre das extrem hilfreich.

Von daher denke ich, dass ich das Thema bei ihm nehmen werde. Es ist ja wie gesagt nicht uninteressant und die Aussicht, dass es mit einer Kombi aus engmaschigerer Betreuung durch ihn mit der normalen Unterstützung meiner ambulanten Betreuerin durchaus realistisch ist, dass ich die Masterarbeit schaffe, ist ja schon gut. Ich wäre dann auch flexibel, wann ich anfange – ich will im Sommer auf jeden Fall ein paar Wochen echte Pause haben.

Es bleibt noch zu klären, wie die formalen Bedingungen bzgl. der Dauer sind (aktuell studiere ich ja inoffiziell Teilzeit…), da müssen wir nochmal bei einer anderen Stelle nachfragen. Er ist da für alles offen, will aber verhindern, dass womöglich am Ende das Prüfungsamt Probleme macht.

Ansonsten kann ich mir den Ablauf noch nicht so recht vorstellen. Ich muss mal ergründen, ob es an dieser Uni üblich ist, dass man ein Büro an der Uni bekommt. Vermutlich müsste ich zumindest zum Teil an der Uni arbeiten, weil ich nicht alle Ausstattung zu Hause habe. Und bei der Strukturierung könnte es ja sogar hilfreich sein… solange ich nicht mit jemandem im Büro bin, der ständig Besuch bekommt/ quatschen will/ Raucher oder Parfümbenutzer ist/ sonst irgendwie Unruhe verbreitet… aber ich denke mal, dass sich das lösen lässt.

Die Tatsache, dass er mich so sehr unterstützen würde, finde ich auf jeden Fall sehr beruhigend. Denn das könnte jemand von außerhalb der Uni ja kaum – eben teilweise die ambulante Betreuung, aber ob ich im Thema vorwärts komme oder mich verzettele, kann ja nur jemand mit Fachkenntnis halbwegs beurteilen.

Advertisements

Über gedankenkarrussel

zwischen 25 und 35, Christ, naturwissenschaftlich interessiert, Aspergerautistin im Kampf mit der Müdigkeit... (darüber schreibe ich mehr in meinem Blog https://gedankenkarrussel.wordpress.com/ )
Dieser Beitrag wurde unter Autismus allgemein, Innensicht - Erleben - Meinungen abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s