Zweifel, Fortschritte, Frust…

Alles miteinander und durcheinander.

Fortschritte, was meine Wohnung angeht. Das Chaos hält sich in Grenzen und einige Kisten sind ausgemistet worden. Allerdings nur dank meiner Betreuerin.

Frust, was die Dinge angeht, die ich nicht hinkriege.
Z.B. dass ich mal wieder eine Prüfung kurz vorher hingeschmissen habe. Kurz heißt in diesem Fall „wenige Stunden vorher“. Schlussendlich hat meine Betreuerin beim Prof angerufen. Nachdem sie sich nur mit seinem Anrufbeantworter unterhalten konnte, haben wir ihre Nummer für einen Rückruf seinerseits angegeben… ich hatte keine Nerven zum Telefonieren. Schlussendlich war er sehr verständnisvoll und ich soll mich per Mail melden, wann ich die Prüfung machen möchte.

Das Studium an sich kann man eigentlich recht positiv sehen, die o.g. Prüfung ist die letzte Prüfung in einem Pflichtfach. Und auch die Zahl der noch zu machenden Wahlpflichtscheine wird allmählich überschaubar. So überschaubar, dass ich mich dringend um einen Platz für die Masterarbeit kümmern muss. Eigentlich dachte ich, dass ich ein Semester länger bräuchte, bis es soweit ist – an sich natürlich positiv, dass es doch schneller ging. Nur hätten die meisten Dozenten bei uns es gern, dass man sich mind. 1-1,5 Jahre vorher schon bei ihnen meldet. (Heißt also nach spätestens einem Semester Masterstudium, denn der Master geht regulär 4 Semester und das 4. Semester ist schon die Masterarbeit.) Und noch dazu kommen für mein Interessengebiet nur wenig Betreuer in Frage. Ich wusste von genau einem, der aber natürlich gerade in dem Semester, wo ich schreiben will, praktisch nicht da ist… und eine Betreuung nur über Dritte (Doktoranden etc.) will ich auch nicht. Die Stadt für die Masterarbeit zu verlassen kommt für mich auch nicht in Frage. Jetzt gibt es noch einen weiteren Dozenten, der in Frage kommt, allerdings klarer Anhänger der „bitte 1,5 Jahre vorher melden“-Fraktion ist. Ich habe das Schreiben einer Mail an ihn fröhlich vor mir hergeschoben, auch wenn mir natürlich klar war, dass mein Problem dadurch eher größer als kleiner wird. Mittlerweile habe ich mich überwunden und in der Mail auch erklärt, warum ich a) überhaupt noch studiere und b) wieso ich mich erst so „spät“ melde. Die Antwort war zumindest mal kein „keine Chance“ – ich soll nächste Woche mal zu ihm kommen und wir bereden das. Ich hoffe sehr, dass sich hier ein interessantes Thema findet.
Wie das dann laufen soll, weiß ich allerdings noch nicht… Ich scheitere ja jetzt schon wieder an der Selbstorganisation… und zaubern kann halt auch meine Betreuerin nicht.

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Über gedankenkarrussel

zwischen 25 und 35, Christ, naturwissenschaftlich interessiert, Aspergerautistin im Kampf mit der Müdigkeit... (darüber schreibe ich mehr in meinem Blog https://gedankenkarrussel.wordpress.com/ )
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