Zu viel

Zu voll.
Zu laut.
Zu unruhig.

Ein Zug kurz vor Weihnachten.
So viele Menschen.
Ein Waggon fehlt.
Die Reservierungen sind deshalb alle aufgehoben.
Die Leute suchen ihre Plätze.
Man muss ihnen das erklären, die Durchsage kommt meist zu spät.
Ich sitze nicht dort, wo ich eigentlich sitzen wollte – nämlich am Gang -, sondern zwischen zwei fremden Menschen.
Eine Frau redet und redet mit mir.
Ich bin unendlich froh, als ich endlich aus diesem Zug rauskomme.
Bräuchte einen Ort zum Verkriechen.
Zum Glück ist wenigstens der nächste Zug nicht so voll.
Ich finde einen halbwegs ruhigen Platz.
Natürlich bin ich froh, dass ich nicht stehen musste, das ist (in einem vollen Zug) noch wesentlich schlimmer.

Aber ich war vollkommen fertig, als ich am Ziel ankam.
Eigentlich fahre ich gerne Bahn, finde mich auch gut zurecht, aber volle Züge sind mir ein Graus. Wenn ich dann angekommen bin, ist mit mir wirklich überhaupt nichts mehr anzufangen…

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Über gedankenkarrussel

zwischen 25 und 35, Christ, naturwissenschaftlich interessiert, Aspergerautistin im Kampf mit der Müdigkeit... (darüber schreibe ich mehr in meinem Blog https://gedankenkarrussel.wordpress.com/ )
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