Auf, ab, auf, ab, Frust

Ich finde es so nervig. Wenn mal auf einem Gebiet alles halbwegs läuft, kommt garantiert irgendwas anderes, was „stört“.

Der Semesterstart war eigentlich gut, ich habe zwar zwei Veranstaltungen, die ich mir freiwillig nie ausgesucht hätte und wo mir ein paar Basics fehlen – aber gut, kann man eigentlich irgendwie hinbekommen. Vor allem habe ich in fast allen Fächern jemanden, mit dem ich zusammen arbeiten/ lernen kann. Einige Prüfungen sind mündlich, das wird nervlich recht belastend, aber hat auch Vorteile – ich werde versuchen, damit die Prüfungstermine etwas zu entzerren.

Ich komme mit meiner Therapeutin gut zurecht und denke, sie wird mich ein Stück weiterbringen; auch die Kasse hat die Therapie mittlerweile – schnell und unkompliziert – genehmigt.

Ich freue mich über mein Orchester und meine Studentengruppe.

ABER: Ich bin seit Wochen wieder dauerkrank. Seit einem „Aufflammen“ meines Dauerinfekts im September war es nie wirklich gut, wenn auch zwischendurch besser, aber es gab immer wieder solche „Aufflammereien“. Aktuell so heftig, dass ich tatsächlich Uni und „private“ Termine komplett streichen musste. Und das NERVT!!!!!! Ich verliere dadurch unimäßig ja ganz schnell den Anschluss, zumal ich ja auch, wenn ich wieder hingehe, noch lange nicht wirklich fit bin – wie soll ich da zusätzlich zum „normalen Programm“ noch Dinge nacharbeiten? Ich finde es gerade einfach nur fies, dass so ein blöder Infekt sich wieder so aufführt, wenn sonst doch alles gerade vergleichsweise gut läuft :-(. Es fühlt sich so an, als ob immer irgendwas bei mir Ärger machen muss – wenn meine Psyche mal keine Probleme verursacht, dann halt ein Infekt. Wobei der Infekt es dann ganz schnell schafft, auch meine Psyche zu beeinflussen, meine Laune ist gerade ziemlich schlecht. Und ich tendiere wieder zu Hoffnungslosigkeit, Depression und ähnlichen „netten“ Dingen :-?.
Es ist ja eigentlich nichts Neues, dass ich dauernd krank bin – das ist sogar dann der Fall, wenn ich keinen Stress hab und mich zum „Auskurieren“ tagelang ins Bett legen kann, ohne dass das negative Konsequenzen hat… aber auch da werd ich nicht gesund. Mein Hausarzt fand es nicht so wirklich gut.
Ich auch nicht :roll:, gewöhnen werde (und will!!!!) ich mich daran wohl nie.

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Über gedankenkarrussel

zwischen 25 und 35, Christ, naturwissenschaftlich interessiert, Aspergerautistin im Kampf mit der Müdigkeit... (darüber schreibe ich mehr in meinem Blog https://gedankenkarrussel.wordpress.com/ )
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