Wäre ich doch bloß…

In Folge des letzten Eintrags denke ich gerade nur noch:

Wäre ich doch an meiner alten Uni geblieben!

Dort kenne ich die Dozenten und weiß, dass kein einziger dabei ist, der nicht „pro Student“ eingestellt ist. Sowas wie Herrn X gibt es nicht (mehr).
Dort habe ich wenigstens ein paar Kontakte zu Menschen.
Auch wenn ich von den jetzigen Studis meines ehemaligen Studiengangs nicht mehr viele kenne, so kenne ich doch einige vom Sehen. Das wäre schon ein Anfang. Zumal dort zu zweit arbeiten ohnehin nicht so verbreitet ist bzw. inoffiziell alle zusammenarbeiten.
Dort war Sara, die ich regelmäßig gesehen habe. (Ja, ich dürfte ihr schreiben oder sie anrufen – letzteres scheidet sowieso aus, und zum Schreiben konnt ich mich bislang nicht aufraffen 🙄 ).

Aber dort gab es halt nicht den interessanten Masterstudiengang. Ich hätte auch dort etwas machen können, aber da wäre mehr dabei gewesen, was mich nicht interessiert. Bei meinem jetzigen Master interessiert mich tatsächlich fast alles, soweit ich das bislang einschätzen kann.
Und die Existenz von Profs wie Herrn X hatte ich irgendwie eh vergessen, nachdem ich lang genug keinem Vertreter dieser Gattung mehr begegnet bin, weil die an meiner alten Uni in den mich betreffenden Instituten mittlerweile alle hübsch in Rente gegangen sind…

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Über gedankenkarrussel

zwischen 25 und 35, Christ, naturwissenschaftlich interessiert, Aspergerautistin im Kampf mit der Müdigkeit... (darüber schreibe ich mehr in meinem Blog https://gedankenkarrussel.wordpress.com/ )
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4 Antworten zu Wäre ich doch bloß…

  1. Amy schreibt:

    Die Kontakte werden kommen, ganz sicher. Vielleicht wirklich nicht so schnell in deinem eigenen Studienfach, aber ganz bestimmt über deine HSG und wenn du dich traust, in eine Gemeinde zu gehen 🙂 Und ein toller Studiengang ist auf jeden Fall ganz viel Wert!
    Kannst du es als Chance sehen, dich weiter zu entwickeln, als Herausforderung, an der du wachsen kannst? 🙂

    • gedankenkarrussel schreibt:

      Als Chance kann ich es dann sehen, wenn ich gerade mal nicht „alles doof“ finde :roll:.
      Wobei Chance irgendwie übertrieben ist, ich glaub nicht wirklich, dass ich mich dadurch groß weiter entwickle oder wachse. Klar, Fachwissen und evtl. ein paar Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern bekomme ich durch den Master – aber beim Rest bin ich eher pessimistisch 😕
      Der Kontakt im Studienfach ist blöderweise der, der mir gerade am wichtigsten wäre… eben wegen der Sachen, wo wir zu mehreren arbeiten sollen, und wegen meiner Lücken.
      Ansonsten vermisse ich gerade gar nicht so viel an Kontakten. Es dürfte schon mehr sein, aber aktuell finde ich es ganz ok.

      • Amy schreibt:

        „alles doof“ habe ich vorhin auch als eins der häufigsten Tags vergeben, kann das Gefühl also gut nachvollziehen… manchmal trifft es das aber auch einfach so richtig!
        Dazu, wie du Leute aus deinem Studiengang kennenlernen kannst, habe ich leider auch gerade keine Idee 😦 Ich bin da in den letzten Jahren sehr direkt geworden und würde mich ggf einfach kurz vor Kursanfang vor die versammelte Mannschaft stellen oder durch die Reihen gehen und fragen, wer das gleiche studiert wie ich 😉 Aber da bin ich seit der Arbeit den den internationalen Studis (die Touren und so) echt schmerzfrei geworden…

      • gedankenkarrussel schreibt:

        liegt bestimmt am Wetter… da gab es doch irgendwann mal so ein komisches gelbes Ding am Himmel…?!? Irgendwann mal – gefühlte 100 Jahre her…

        Vor die ganze Truppe stellen, um _für mich_ was zu fragen? 😯 Neeeeee.
        Ich könnt mich glaub ich ohne größere Probleme da hinstellen und sagen „Hey, das ist die Maria, die sucht noch einen Praktikumspartner, hat jemand von euch noch keinen?“
        Genauso wie ich auch kein Problem damit hatte, in Vorlesungen Fachschaftsveranstaltungen anzukündigen o.ä.
        Was „für mich“ angeht, fehlt mir das Selbstbewusstsein. Ich denk immer nur, die brauchen mich doch nicht, im Gegenteil, ich streng die bestimmt eher an, nerve sie… womöglich sind sie aber zu höflich, das direkt zu sagen, und ich merke ihre Andeutungen nicht… oder wenn sie es sagen, dann verletzt es mich insgeheim doch, auch wenn ich es wissen will…
        Ein Stück weit liegt es vielleicht auch daran, dass ich mich ja nicht wirklich in andere reinversetzen kann. Und ich selber bin halt völlig zufrieden, wenn ich mit ein paar wenigen Freunden zusammen bin (und das sind die ja nach 3 Jahren auch ohne mich) – wenn dann jemand dazu kommt, tue ich mich extrem schwer. Typisch AS halt… wobei wir an meiner alten Uni schon mal Leute angesprochen haben, die immer allein waren, und dann halt mal ein paar Stunden zusammengearbeitet haben…

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